5-Jahres-Feier der Antidiskriminierungsstelle

Ihr fünfjähriges Bestehen feierte die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg am 9. November 2017 im vollbesetzten Marmorsaal im Schloss Mirabell mit vielen Gästen, Wegbegleitern und Kooperationspartnern.

Wie unverzichtbar die Stelle geworden ist, zeigt allein die Zahl von 815 Anfragen in diesen fünf Jahren. Besonders viel Applaus bekamen im Marmorsaal die Mitglieder der Begleitgruppe, die für die Antidiskriminierungsstelle benachteiligte Personen ehrenamtlich zu Ämtern und Behörden begleiten.

Auch das Engagement von Beraterin Sieglinde Gruber wurde u. a. von Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer sowie von Elisabeth Mayer, Präsidentin der Katholischen Aktion Salzburg, besonders hervorgehoben. Die Finanzierung der Antidiskriminierungsstelle erfolgt über die Stadt Salzburg, Trägerin der Einrichtung ist die Katholische Aktion Salzburg, Bereich Kirche & Arbeitswelt.


Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg

Die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg richtet sich an alle Menschen in der Stadt Salzburg, die sich aufgrund der in Art. 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union genannten Gründe benachteiligt oder diskriminiert fühlen.

Zu diesen Gründen zählen Geschlecht, „Rasse“, Hautfarbe, ethnische oder soziale Herkunft, genetische Merkmale, Sprache, Religion oder Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt, Behinderung, Alter oder sexuellen Orientierung.


Wer kann sich melden?

  • Personen, die sich benachteiligt oder diskriminiert fühlen

  • Dritte, die Benachteiligungen oder Diskriminierungen beobachten

  • Organisationen und Einrichtungen, die von Betroffenen wissen, diese weiter verweisen oder Diskriminierungen melden wollen



Was leistet die Stelle?

  • Dokumentation: Alle Beschwerden von Benachteiligungen und Diskriminierungen werden entgegengenommen und dokumentiert.

  • Clearing und Beratung: Alle Anfragen und Sachverhalte werden abgeklärt.
    Betroffene werden sozialarbeiterisch und juristisch beraten bzw. wenn gewünscht, Interventionsschritte gesetzt.

  • Begleitung und Weiterleitung: Wenn vorhanden und gewünscht, kann eine Weiterverweisung vermittelt und begleitet werden.

  • Vernetzung: Die Antidiskriminierungsstelle ist mit einschlägigen Einrichtungen und (Selbst)Organisationen und Initiativen vernetzt, um gemeinsam auf Benachteiligungen und Diskriminierungen aufmerksam zu machen und bei gehäuft vorkommenden Fällen Interventionsschritte zu überlegen und durchzuführen.

Auszeichnung: Video-Clips für Vielfalt

Unter der Kategorie Film/Video/TV wurden die Video-Clips für Vielfalt und gegen Diskriminierung mit dem 3. Platz  des Civilmedia Education Awards 2017 ausgezeichnet. Die Videos entstanden im Rahmen von 72 Stunden ohne Kompromiss mit Schülerinnen und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Wir danken allen Mitwirkenden für die gute Zusammenarbeit und dürfen uns gemeinsam freuen!

Begründung: „Die Jugendlichen verpacken wichtige Botschaften in kurze, nachvollziehbare Geschichten, die sie selbst entwickelt haben. Diskriminierung in verschiedenen Formen wird greifbar dargestellt.  Durch die Gestaltungsart werden nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche angesprochen. Doch die Jugendlichen stellen sich nicht nur im Videoclip gegen Diskrimierung.  Besonders hervorzuheben ist, dass die Clips zudem barrierfrei gestaltet sind. Gegen Diskriminierung – für Vielfalt – auf jeder  Ebene.“

Link: http://civilmedia.eu/2017/06/19/winners-civilmedia-award-2017/

 

 

 

 

Film drehen statt wegdrehen

Clips für Vielfalt statt Diskriminierung

Homosexualität

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Zielgruppen sind Betroffene, MultiplikatorInnen, Beobachtende, Interessierte, Einrichtungen und Organisationen -

Nähere Informationen unter:
elisabeth.rieser(at)antidiskriminierung-salzburg(dot)at

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