Keine Chance auf Lehre oder Arbeit?! Theaterprojekt zu Diskriminierungen. Theater & Talk am 19.11. auf der BIM

Diskriminierungen aufgrund der religiösen Zugehörigkeit, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Beeinträchtigung u. a. gehören für viele Menschen zum Alltag. Ob auf der Straße, in der Öffentlichkeit oder beim Zugang zu Lehr- und Arbeitsstellen. Theaterszenen von und mit Jugendlichen werden gezeigt und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Ziel ist, Diskriminierung sichtbar und greifbar zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen und das Selbstbewusstsein zu stärken.Das Theaterprojekt wurde ermöglicht durch Melete in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle.Aufführung: Samstag, 19. November, 10:45 bis 11:30 Uhr auf der Bühne bei der Berufsinformationsmesse (BIM) im Messezentrum , Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg


Information und Anmeldung: 
Mag.a Elisabeth Rieser, BA, elisabeth.rieser@menschenrechte-salzburg.at oder Tel. 0676/8746-7039

 

Ein Projekt von Melete und der Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg.

 

Nähere Informationen zum Theaterprojekt

Flyer zur Veranstaltung am 19.11.2016

 

MiA-Radiosendung vom 18. April 2016 über die Einlassverweigerung

Hier steht die MiA-Radiosendung zum Thema Einlassverweigerung online zum Nachhören zur Verfügung.

https://cba.fro.at/316510

 

 

 

Diskriminierung bei Einlass in Salzburger Lokalitäten aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit

Menschen, die eine nicht-österreichische Zugehörigkeit haben und am Abend ein Szenelokal in der Innenstadt besuchen wollen, werden oftmals schon an der Lokaltür abgewiesen. In einem aktuellen Fall der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich um Asylwerber. Begründet wird die Einlassverweigerung offiziell damit, dass die Asylkarte kein amtlicher Ausweis sei. Eine Erfahrung, welche für Asylwerber längst zum Alltag gehört. Eine neue Erfahrung für eine junge Salzburgerin, die mit ihren Freunden, welche aus Syrien stammen, einen gemeinsamen Abend verbringen will und erlebt, wie es sich anfühlt, schon vor der Tür abgewiesen zu werden. Eine Erfahrung, die sie und ihre Freunde*innen an diesem Abend gleich zwei Mal machen müssen.

>>> mehr hier in dieser Medieninformation



Radiofabrik: Sendung mia – Hörtheater „Entweder – oder"

zum Thema Diskriminierung aufgrund der ethnischen und religiösen Herkunft beim Lehrstellen- und Arbeitsplatzzugang. 

http://cba.fro.at/280362

 

 

 

Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg

Die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg richtet sich an alle Menschen in der Stadt Salzburg, die sich aufgrund der in Art. 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union genannten Gründe benachteiligt oder diskriminiert fühlen.

Zu diesen Gründen zählen Geschlecht, „Rasse“, Hautfarbe, ethnische oder soziale Herkunft, genetische Merkmale, Sprache, Religion oder Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt, Behinderung, Alter oder sexuellen Orientierung.


Wer kann sich melden?

  • Personen, die sich benachteiligt oder diskriminiert fühlen

  • Dritte, die Benachteiligungen oder Diskriminierungen beobachten

  • Organisationen und Einrichtungen, die von Betroffenen wissen, diese weiter verweisen oder Diskriminierungen melden wollen



Was leistet die Stelle?

  • Dokumentation: Alle Beschwerden von Benachteiligungen und Diskriminierungen werden entgegengenommen und dokumentiert.

  • Clearing und Beratung: Alle Anfragen und Sachverhalte werden abgeklärt.
    Betroffene werden sozialarbeiterisch und juristisch beraten bzw. wenn gewünscht, Interventionsschritte gesetzt.

  • Begleitung und Weiterleitung: Wenn vorhanden und gewünscht, kann eine Weiterverweisung vermittelt und begleitet werden.

  • Vernetzung: Die Antidiskriminierungsstelle ist mit einschlägigen Einrichtungen und (Selbst)Organisationen und Initiativen vernetzt, um gemeinsam auf Benachteiligungen und Diskriminierungen aufmerksam zu machen und bei gehäuft vorkommenden Fällen Interventionsschritte zu überlegen und durchzuführen.

Artikel SN Karriere Kiste

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KOSTENLOSES WORKSHOP-ANGEBOT UND VORTRÄGE

Zielgruppen sind Betroffene, MultiplikatorInnen, Beobachtende, Interessierte, Einrichtungen und Organisationen -

Nähere Informationen unter:
elisabeth.rieser(at)antidiskriminierung-salzburg(dot)at

AKTUELLER ANTIDISKRIMINERUNGS-FOLDER!

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